Etwas für die Geschichtsbücher

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

1.Bundesliga
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Um Mitternacht wird es historisch: Dann beginnt der 22. März – und dann ist die SG Flensburg-Handewitt exakt ein Jahr in der DKB Handball-Bundes-liga ungeschlagen. Am Abend schlug sie die SG BBM Bietigheim mit 31:22 (15:7) und verbesserte ihre Bilanz auf 48:0 Punkte.

Saisonübergreifend hat die SG nun sogar 32 Siege in Serie auf dem Konto.

Die SG startete mit der 5:1-Formation in der Defensive. Rasmus Lauge (s. Foto) bildete die Spitze, Tobias Karlsson das Zentrum – umgeben von Magnus Röd und Anders Zachariassen. Der Kreisläufer erzielte das erste Tor, das einen dominanten Marsch zu zwei weiteren Punkten einleitete. Die SG bestätigte im ERIMA-Derby eindrucksvoll die Favoritenrolle. Schon nach acht Minuten nahm BBM-Coach Hans Jon Jonsson sein erstes Team-Timeout. Wenn nicht Schlussmann Domenico Ebner einige Mal ein gutes Händchen gehabt hätte, wäre es bis dahin schlimmer als das 1:4 gekommen.

Die SG verteidigte sehr konzentriert – gegen Süddeutsche, die ihre liebe Not gegen die offensive SG Deckung hatten. Benjamin Buric veranstaltete ein Paraden-Festival. Fast zwangsläufig rollten die Gegenstöße und fielen die Treffer aus der zweiten Welle. Jim Gottfridsson und Magnus Röd erhöhten auf 10:3. Magnus Jöndal verwandelte einen Siebenmeter zum 14:4. Ein stolzes Polster von zehn Toren! Göran Johannessen, Johannes Golla, Holger Glandorf – Maik Machulla wechselte früh, während die Fans ihren Song-Kanon abfeierten.

Nach der Halbzeit war auch der rechte Flügel frisch besetzt. Marius Steinhauser führte sich gleich mit dem 17:8 ein. Als Magnus Jöndal etwas Wurfpech hatte, griff auch Hampus Wanne in das Geschehen ein. Letztendlich blieben nur Torbjörn Bergerud und Simon Hald die kompletten 60 Minuten auf der Bank, da nach einer Dreiviertelstunde auch Simon Jeppsson seine Wurfkraft präsentieren durfte. Die SG drückte nochmals aufs Gaspedal. Johannes Golla besorgte mit einem Doppelschlag das 28:17 und befeuerte die Kulisse. Auch wenn die Bietigheimer mit einer Niederlage im einstelligen Bereich davonkamen, skandierte die Nordtribüne: „Die Nummer eins im Land sind wir!“ Das war die richtige Einstimmung für das Achtelfinale in der VELUX EHF Champions League.

SG Flensburg-Handewitt – SG BBM Bietigheim 31:22 (15:7)

SG Flensburg-Handewitt: Buric (13 Paraden) – Karlsson, Golla, Glandorf, Svan, Wanne, Jeppsson, Jøndal, Steinhauser, Zachariassen, Johannessen, Gottfridsson, Lauge, Rød

SG BBM Bietigheim: Ebner (5 Paraden), Müller (5/1 Paraden) – Haller, Rönningen, Vlahovic,Link, Claus, Emanuel, Asmuth, Döll, Schäfer, Rentschler, Oehler, Fischer, Kraus

Schiedsrichter: Otto/Piper (Fredenbeck/Kiel); 

Zuschauer: 6003
Spielverlauf: 1:1 (3.), 4:1 (9.), 4:2 (10.), 7:2 (12.), 7:3 (14.), 11:3 (20.), 11:4 (21.), 14:4 (25.), 15:5 (29.) – 16:7 (31.), 17:9 (32.), 19:10 (34.), 20:11 (36.), 21:12 (39.), 21:14 (40.), 24:14 (43.), 25:17 (46.), 28:17 (50.), 28:19 (55.), 29:20 (57.), 31:21 (60.)

 

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Letzte Aktualisierung: 16.07.2019 10:31:21
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