Ärger um WM-Auftakt von Gøran Johannessen?

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

Weltmeisterschaft
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Die SG Flensburg-Handewitt freut sich über den gelungenen Auftakt aller SG Spieler und natürlich auch der deutschen Nationalmannschaft bei der Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark. Besonderes Augenmerk lag am vergangenen Freitag auf dem ersten Vorrundenspiel der norwegischen Nationalmannschaft.

Nachdem SG Rückraumspieler Gøran Søgard Johannessen nach einer Fraktur des rechten Daumens mehrere Wochen pausieren musste, stand er im Aufgebot der Partie gegen Tunesien.

Bereits nach dem Bundesliga-Heimspiel gegen GWD Minden tauschten sich SG Cheftrainer Maik Machulla und der norwegische Nationaltrainer Christian Berge gemeinsam mit dem SG Medical Team über die weitere Vorgehensweise bei Johannessen aus. Dabei wurde eine klare Absprache im Sinne der Gesundheit von Gøran getroffen. Die Abschlussuntersuchung sollte zeigen, wann Gøran wieder vollumfänglich ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Diese Untersuchung wurde durch das norwegische Ärzteteam unabgesprochen vorgezogen und auch die Eingliederung ins Mann-schaftstraining wurde allein von den norwegischen Medizinern ohne Absprache mit dem SG Medical Team entschieden.

SG Cheftrainer Maik Machulla: „Die letzte Untersuchung ergab, dass Gøran schrittweise wieder ins Handballtraining eingegliedert werden kann. Dass er aber bereits im erste Vorrundenspiel 30 Minuten auf der Platte steht, sorgte bei mir für eine große Überraschung. In diesem Fall bin ich doch sehr irritiert und enttäuscht über die Vorgehensweise der norwegischen Verantwortlichen. Die Gesundheit des Spielers steht dabei absolut im Vordergrund. Aus meiner Sicht ist diese verfrühte Belastung nicht förderlich für seine Gesundheit. Ich wünsche aber Gøran und unseren norwegischen Spielern alles Gute, viel Erfolg und dass sie alle gesund zurückkommen.“

SG Geschäftsführer Dierk Schmäschke: „Zunächst einmal freue ich mich sehr, über den gelungenen WM-Auftakt all unserer Spieler. Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass Gøran später in das Turnier einsteigt, um kein unnötiges Risiko einzugehen. Die norwegischen Ärzte haben ihr okay gegeben, somit haben sie die Gesundheit unseres Spielers nicht als gefährdet erachtet. Eine entsprechende Kommunikation wäre dennoch wünschenswert gewesen und muss zukünftig besser funktionieren. Auch unsere SG Ärzte sind stets mit Hochdruck Tag und Nacht daran interessiert das Beste für die Gesundheit unserer Spieler zu tun, egal ob sie bei uns oder in der Nationalmannschaft im Einsatz sind.“

 

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