Vinnhorst gewinnt Silvestercup A-Turnier

Foto: Stefan Luksch

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Mit einem etwas überraschenden Sieg des HVN-Oberligisten TuS Vinnhorst endete das A-Turnier des 35. Harz Energie-Silvestercups der HSG Rhumetal. Die ambitionierte Mannschaft des Trainerduos Nei Cruz Portela und Clife Beyer-Pohl setzte sich im Finale mit 15:12 gegen die männliche A-Jugend der Füchse Berlin durch und verhinderte damit den erneuten Titelgewinn der Hauptstädter.

Zum besten Spieler des A-Turniers wurde der Füchse-Spieler Maximilian Misslich gewählt.

Bereits in der Vorrunde waren die beiden späteren Finalisten im direkten Duell aufeinander getroffen. Nach ausgeglichenem Spielverlauf endete die Begegnung leistungsgerecht 14:14 unentschieden. Da beide Teams ihre Vorrundenspiele gegen die 1. Mannschaft der veranstaltenden HSG Rhumetal gewonnen hatten, entschied das Torverhältnis über den Sieg in der Gruppe 1. Hier hatten die Berliner (+6) gegenüber den Vinnhorstern (+5) hauchdünn die Nase vorn.

Eindeutiger gestaltete sich die Situation in der Vorrundengruppe 2. Der Drittligist Handball Hannover-Burgwedel (HHB) konnte die beiden Spiele gegen den AMTV Hamburg (17:13) und MT Melsungen 2 (13:10) relativ problemlos für sich entscheiden. Im Auftaktspiel hatten die Elbestädter gegen die Melsunger Bundesligareserve mit 18:13 das bessere Ende klar für sich.

Das Spiel um den 5. Platz war von starken Abwehrreihen und guten Torhüterleistungen geprägt, sodass es niemanden verwunderte, dass die Begegnung zum torärmsten Spiel des Tages wurde. Am Ende setzte sich das Verbandsliga-Team der HSG Rhumetal etwas überraschend mit 13:11 gegen die klassenhöheren Melsunger durch.

Beide Halbfinalbegegnungen endeten dann mit relativ deutlichen Endergebnissen – dabei allerdings nicht ohne Überraschung! Während sich die Youngsters aus Berlin erwartungsgemäß gegen den Altrahlstedter MTV Hamburg mit 17:13 durchsetzen konnte, kann der 16:12-Erfolg des TuS Vinnhorst gegen den Drittligisten Burgwedel doch in der Kategorie „Überraschung“ verbucht werden.

Das Spiel um den 3. Platz entwickelte sich schon frühzeitig zu einer klaren Angelegenheit für die Handballer aus Burgwedel. Schnell hatte sich das Team aus dem Norden Hannovers einen komfortablen Vorsprung herausgespielt, den sie bis zum Schlusspfiff sicher verwalteten. Am Ende stand nach 30 Minuten Spielzeit ein 19:12 für den HHB auf der Anzeigetafel.

Spannender verlief dagegen das Finale. In einer Partie, die lange Zeit auf Augenhöhe geführt wurde, konnte sich der TuS Vinnhorst erst zum Schluss etwas deutlicher absetzen und das Spiel am Ende mit 15:12 für sich entscheiden. Mit diesem Erfolg verhinderten die Vinnhorster, deren spielerisches Niveau inzwischen längst auf Drittliganiveau angekommen ist, den dritten Erfolg der Füchse in Serie und werden im kommenden Jahr als Titelverteidiger beim 36. Silvestercup antreten.

Einen besonderen Clou hatte sich Antonio „Toni“ Fabrile, Inhaber der Katlenburger Pizzeria „Zia Maria“ ausgedacht. Nachdem die Berliner bereits am Freitagabend bei ihm zu Gast waren, stand Toni pünktlich zur Heimreise der Füchse am Berliner Mannschaftsbus und versorgte die Truppe mit einer großen Menge seiner leckeren Pizza-Spezialitäten. Na, wenn das kein weiterer Grund für die sympathische Truppe ist, im nächsten Jahr wieder am Silvestercup teilzunehmen …

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Gruppe 2: MT Melsungen 2 – AMTV Hamburg 13:18

Gruppe 1: HSG Rhumetal 1 – TuS Vinnhorst 13:18

Gruppe 2: AMTV Hamburg – Handball Hannover-Burgwedel 13:17

Gruppe 1: TuS Vinnhorst – Füchse Berlin 14:14

Gruppe 2: Handball Hannover-Burgwedel – MT Melsungen 2 13:10

Gruppe 1: Füchse Berlin – HSG Rhumetal 1 21:15

Spiel um Platz 5: MT Melsungen 2 – HSG Rhumetal 1 11:13

Halbfinale 1: Füchse Berlin – AMTV Hamburg 17:13

Halbfinale 2: Handball Hannover-Burgwedel – TuS Vinnhorst 12:16

Spiel um Platz 3: AMTV Hamburg – Handball Hannover-Burgwedel 12:19

Finale: Füchse Berlin – TuS Vinnhorst 12:15

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