EM-Qualifikationsspiel gegen Polen in Halle/Westfalen

(Foto: Sascha Klahn)

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Die deutsche Handball-Nationalmannschaft kommt zurück nach Halle/Westfalen. Am Samstag, 13. April, bestreitet das Team von Bundestrainer Christian Prokop (s. Foto) in der Qualifikation zur EHF EURO 2020 das wegweisende Heimspiel gegen Polen.

Die Partie im GERRY WEBER STADION beginnt voraussichtlich um 14 Uhr. Der Vorverkauf für das Spiel gegen den WM-Dritten von 2015 startet am Dienstag, 27. November, um 12 Uhr. Eintrittskarten sind unter dhb.de/tickets sowie über die Hotline 01806/997723 (0,20 Euro/Anruf inklusive MwSt. aus dem deutschen Festnetz, maximal 0,60 Euro/Anruf inklusive MwSt. aus dem deutschen Mobilfunknetz) und an allen Eventim-Vorverkaufsstellen erhältlich.

„Unsere Konzentration gilt derzeit nur der WM 2019, aber für die Zeit danach ist die EHF EURO 2020 das nächste große Ziel. Gegen Polen werden wir um den Gruppensieg und um die bestmögliche Ausgangsposition für die Auslosung der EM-Endrunde kämpfen. In Halle/Westfalen werden wir also das Schlüsselspiel gegen den stärksten Gegner unserer Qualifikationsgruppe erleben", sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. Am 10./11. April findet das Hinspiel in Polen statt.

Länderspiele Deutschland gegen Polen haben eine große Geschichte – nur zwei Beispiele: Bei der WM 2007 unterlag die deutsche Nationalmannschaft in Halle/Westfalen noch mit 25:27, einige Tage später triumphierte das Team des damaligen Bundestrainers Heiner Brand in Köln mit 29:24 und krönte das Wintermärchen mit dem Titel.

Deutschland und Polen stehen sich bereits am Mittwoch, 12. Dezember, in der seit Wochen ausverkauften Rostocker Stadthalle gegenüber. Auf dem Weg zur WM 2019 scheiterte Polen in letzter Sekunde an Portugal mit 27:27 am Einzug in die Play-offs und verpasste damit nach der EHF EURO 2018 das zweite Turnier in Folge. Das Team von Trainer Piotr Przybecki, als Bundesligaprofi unter anderem für den THW Kiel und TUSEM Essen aktiv, kämpft nun um das Ticket für die EHF EURO 2020.

Das neuerliche Duell ist Teil der Qualifikation zu EHF EURO 2020, bei der 24 Teilnehmer an den Start gehen – und dies gleich in drei Ausrichterländern: Norwegen, Schweden und Österreich. Diese drei Teams sind neben Europameister Spanien direkt für 2020 qualifiziert. Die übrigen 20 Plätze werden bis Juni 2019 an drei Doppelspieltagen ausgespielt. Insgesamt starten 32 Mannschaften in acht Vierergruppen. Die jeweiligen Gruppensieger und Gruppenzweiten sowie die besten vier Gruppendritten qualifizieren sich für die Endrunde.

Halle/Westfalen war zuletzt am 6. Mai 2017 Schauplatz eines Männer-Länderspiels. Damals gewann die deutsche Nationalmannschaft mit 25:20 gegen Slowenien.

„Wir freuen uns sehr, dass der Deutsche Handballbund sich wieder für Halle/Westfalen als Länderspielort entschieden hat", sagt Ralf Weber, Geschäftsführer der GERRY WEBER WORLD. „Polen ist ein traditionell sehr starker Gegner, der trotz der verpassten WM-Qualifikation nicht zu unterschätzen ist. Aber das handballbegeisterte Publikum in der ostwestfälischen Region hat nicht zuletzt bei der begeisternden Weltmeisterschaft 2007 bewiesen, dass es die deutsche Nationalmannschaft zu großen Leistungen pushen kann."

Die Partie im Mai ist bereits das 14. Länderspiel einer deutschen Nationalmannschaft in Ostwestfalen. 13 Mal gastierten die Männer im GERRY WEBER STADION, die DHB-Frauen trafen im Juli 2008 auf Angola.

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