Spitze glorreich ausgebaut

Foto: Ingrid Anderson-Jensen

1.Bundesliga
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Die Serien wachsen weiter: 26:0 Punkte und saisonübergreifend 21 Siege in Folge stehen für die SG Flensburg-Handewitt in der DKB Handball-Bundesliga nun zu Buche. Am Abend schlug sie die Rhein-Neckar Löwen mit 27:20 (14:14).

Jim Gottfridsson stand in der Startaufstellung, doch aufgrund eines Tacklings beim ersten Löwen-Konter gegen Mads Mensah Larsen kassierte der Schwede nach nur wenigen Sekunden eine Zeitstrafe und wurde für längere Zeit durch Göran Johannessen ersetzt. Dafür war die vierte Minute ganz nach dem Geschmack der SG und ihrer Fans: eine schnelle Mitte, ein erster Konter – und es hieß 2:2. Tobias Karlsson stärkte wieder den Mittelblock und leistete dort mit Simon Hald gleich gute Arbeit.

Allerdings gelang es der SG in der ersten Hälfte nie, in Führung zu gehen. Einige Fehler in der Offensive warf sie immer wieder bis auf zwei Treffer zurück. Nach einer Viertelstunde rückte Johannes Golla an den Kreis. Die Zuschauer sorgten für viel Rückenwind und begleiteten viele Angriffe mit stehenden Ovationen. Hampus Wanne schlüpfte auf dem linken Flügel durch. 7:8! Magnus Jöndal blieb von der Siebenmeter-Linie cool. Ausgleich! Die Gäste agierten nun mit denen oft von ihnen praktizierten Siebener-Spielzüge. Einige Ballverluste sorgten für ein Raunen im Publikum. Das Tor war leer. Einige Male reichte es, und die SG Schützen zogen erfolgreich ab, bevor Löwen-Keeper Mikael Appelgreen ins Tor zurückgerannt war. Der wieder mitwirkende Jim Gottfridsson erzielte den 11:12 Anschluss. Eine Parade von Benjamin Buric, und Hampus Wanne eilte zum 13:13-Ausgleich.

Mit einem Remis ging es zum Pausentee. Nationaltrainer Christian Prokop, SG Legende Lars Christiansen oder „Traktor“ Joachim Boldsen – viel Prominenz weilte in der „Hölle Nord“. Sie alle warteten mit Spannung auf den zweiten Durchgang. Nachdem Benjamin Buric gehalten hatte, ergab sich endlich die Möglichkeit zur ersten Führung. Alle gemeinsam trieben den Ball förmlich auf das Löwen-Gehäuse zu, das Jim Gottfridsson erfolgreich beschoss. 16:15 – was für ein Jubel! Hampus Wanne lief von der linken Außenbein ein und packte einen drauf.

Die SG gewann immer mehr Oberwasser. Holger Glandorf erhöhte mit einem Doppelpack auf 20:16. Hampus Wanne passte in der Deckung auf, nahm vor Andy Schmid den Ball auf und schleuderte ihn in den verwaisten Kasten. 22:17! Für einen weiteren Nadelstich sorgte Benjamin Buric, als er einen Siebenmeter parierte. Die Badener mussten zäh um jedes Erfolgserlebnis ackern und hatten überdies Pech mit einigen Holztreffern. Die Defensive mit Tobias Karlsson und Simon Hald stand phänomenal. Die Schlussphase kam einer Ehrenrunde gleich. Magnus Jöndal markierte mit Abpfiff den Enstand: 27:20 – wie am Mittwoch, nur andersherum. „Die Nummer eins im Land sind wir“, sangen alle gemeinsam.

SG Flensburg-Handewitt – Rhein-Neckar Löwen 27:20 (14:14)

SG Flensburg-Handewitt: Buric (14/1 Paraden), Bergerud (bei drei 7m) – Karlsson, Golla, Hald, Glandorf, Svan, Wanne, Jeppsson, Jøndal, Steinhauser, Zachariassen, Johannessen, Gottfridsson, Lauge, Baijens, Rød

Rhein-Neckar Löwen: Appelgren (11 Paraden), Palicka (bei einem 7m) – Schmid, Mensah, Groetzki, Guardiola, Petersson, Taleski, Sigurdsson, Tollbring , Nielsen, Kohlbacher, Lipovina, Fäth, Abutovic

Schiedsrichter: Behrens/Fasthoff (Düsseldorf); 

Zuschauer: 6300 (ausverkauft)

Spielverlauf: 0:2 (4.), 2:2 (4.), 2:4 (8.), 3:5 (9.), 5:5 (12.), 5:7 (15.), 6:8 (17.), 8:8 (20.), 9:9 (21.), 10:10 (22.), 10:12 (24.), 11:13 (25.), 13:13 (29.) – 14:15 (31.), 17:15 (36.), 17:16 (37.), 20:16 (44.), 20:17 (45.), 23:17 (51.), 25:18 (56.), 25:20 (57.)

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14.12.2018 19:30
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14.12.2018 20:00
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Letzte Aktualisierung: 14.12.2018 13:14:39
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